Techno&House: privates über mich

(01.10.2013)

Techno&House ... privates über mich. Wie ich zur Musik kam. (Update 2013: Frankfurter Clubs)

Warum gerade diese Musik ?

Vor gaaaanz langer Zeit hörte ich nachts Radio (EinsLive : Treibhaus), während ich an der schriftlichen Ausarbeitung eines Seminarvortrages arbeitete. Die gespielte Musikrichtung war mir unbekannt, aber es gefiel mir ausgezeichnet. Erst später habe ich erfahren, daß sich diese Musikrichtung House nennt. Eines Tages legten die beiden DJs der Radiosendung in einen Club in Köln auf, so daß ich die Entscheidung traf, dort hin zu fahren. In dieser Nacht bin ich erst recht auf den Geschmack gekommen, so daß ich jetzt jede Woche mindestens einmal am Wochenende nach Köln fahre, um einen meiner Lieblingsclubs zu besuchen, um zum Sound der dortigen Residents bzw. Special-Guest DJ's heftig auf der Tanzfläche bis in die frühen Morgenstunden abzurocken.

Drogen

Übrigens ... Die einzigen Drogen, die ich brauche, damit es mir richtig gut geht, sind super-fette Platten, gut gefüllte Tanzflächen und gute Laune (OK, das eine oder andere Glas Cola muß auch sein ;-).

bevorzugte Musikrichtungen

In oben aufgelisteten Clubs wird House aufgelegt - meine bevorzugte Musikrichtung ! Aber seit dem 16. Januar '98 bin ich auch für Techno zu begeistern. An diesen Abend habe ich Sven Väth im Omen (siehe auch Techno: Omen - DER Techno-Club) besucht und bin leider ;-) auf den Geschmack gekommen. Zusätzlich gibt es ab und zu mal interessante special events in Richtung Drum&Bass. Ab Mitternacht bin ich in diesen Clubs zu finden. Ihr könnt mich stets auf der Tanzfläche finden ! Richtung Heimat geht es dann erst gegen fünf bis sechs Uhr in der Früh, je nach Tagesform.

meine großen *Helden* : DJ's

Weil bereits die Namen wichtiger DJ's gefallen sind, sollte ich mich auch zu diesen Thema auslassen ! DIE Radiosendung zu dieser Musikrichtung läuft auf EinsLive, und nennt sich Treibhaus (korrekt geschrieben !). Dort legen Steffen Irlinger & Ingo Sänger auf. Beide DJ's habe ich schon mehrfach live erlebt. Die Sendung läuft in der Nacht von Samstag auf Sonntag von 0:00 bis 02:00 Uhr. Ein anderer wichtiger DJ wurde ebenfalls schon mal erwähnt : Yannick, der Chefredakteur der Groove (DAS Szenemagazin). In Bezug auf House Music muß ich den Namen Hans Nieswand (Whirlpool, Ladomat) erwähnen, weil er ebenfalls super auflegt. In Richtung Techno gibt es andere DJ's, die mir besonders gut gefallen : Luke Slater (u.a. Peacefrog), Surgeon (u.a. Tresor), Adam Beyer (u.a. Primate Rec.), Miss Yetti (u.a. Gold und Liebe), sowie die Omen-Residents Chris Liebing, Toni Rios und Frank Lorber. Zum Thema Sven Väth muß ich nichts mehr sagen, oder ? Seit mehr als 15 Jahren ist er in der Szene aktiv. Das Omen (geschlossen am 18.10.98, siehe auch Techno: Omen - DER Techno-Club) war *sein* Club. Wegen ihn fahre ich mindestens einmal im Monat nach Frankfurt. Mit seiner Booking-Agentur Cocoon-Booking hat er im Techno: U60311 eine neue *Heimat* gefunden. (Stand 1999).

Update 2013:

Im Sommer 2004 realisierte Sven Väth zusammen mit einigen Geschäftspartnern einen neues Konzept - der Cocoonclub in Frankfurt Fechenheim. Mehr als 10 Millionen Euro wurden investiert. Ein Konzept, das heute leider wieder Geschichte ist. Das Sterne-Restaurant hatte wohl den größten Anteil am Verlust. Änderungen am Konzept konnten die Insolvenz und die finalen Schließung am 1. Dezember 2012 leider nicht verhindern. Ein Club, der Maßstäbe setzte. Sven reist jetzt noch mehr als zuvor und ist nur noch selten in Deutschland zu erleben. Die Immobilie in Frankfurt Fechheim fand im März 2013 eine neue Verwendung - mit der Neueröffnung vom Moon 13. Eine Discothek, die mit elektronischer Mainstream-Musik und verschiedenen Flatrate-Partys die Cocoonclub - Tradition leider nicht fortsetzt. Nach dem großen Opening bin ich dorthin nicht mehr zurückgekehrt. Meine frühere Heimat U60311 ist seit Januar 2013 ebenfalls geschlossen. Das Ritual in Frankfurt zu feiern, ist daher bis auf weiteres vorbei. Mit dem Bootshaus in Köln - dem früheren Warehouse, das ich noch aus den 90er Jahren kenne - gibt es eine neue Heimat. Irgendwie gehts immer weiter.



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